Veranstalter: Klevischer Verein
Datum:
8. Februar 2026 17:00 Uhr
Ort:
St. Willibrord Kirche Kleve-Kellen
Eintritt:
kostenfrei
Am 8. Februar 2026 um 17:00 Uhr lädt der Klevische Verein für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg e.V. in die St. Willibrord Kirche Kleve-Kellen ein. Anlass ist das im letzten Jahr ausgefallene Konzert der neu gegründeten Camerata Amicitiae mit dem Titel Musik von „Freunden für Freunde“ unter dem Motto „Da pacem domine – Herr, gib uns Frieden“.
Im Jahr 2022 gab Hans Linnartz die Leitung des von ihm gegründeten und geformten Bach Collegium Rhenanum auf, um sich von den immensen organisatorischen Belastungen der jährlich 8 bis 10 Aufführungen zu entlasten. Nun hat er einen neuen grenzüberschreitenden, musikbegeisterten Freundeskreis geformt: die Camerata Amicitiae. Dieses Ensemble besteht aus professionellen, renommierten Musikerfreunden aus seiner aktiven Musikerkarriere sowie aus ambitionierten Laienmusikern aus der Region. Auch zum Publikum beiderseits der Grenze pflegt Hans Linnartz freundschaftliche Verbindungen. Seine Leidenschaft für Musik und die Pflege dieser Freundschaften spiegeln sich im Namen des neuen Ensembles sowie im Leitgedanken des Konzerts wieder: Musik von Freunden für Freunde.
Grenzüberschreitende Freundschaften – ob auf politischer oder privater Ebene – sind essenzielle Bausteine für die Bewahrung und Stärkung des Friedens, besonders in der heutigen, von Spannungen und nationalen wie gesellschaftlichen Egoismen geprägten Zeit.
Im Konzert erklingen vier Meisterwerke der Musikgeschichte, persönliche Lieblingsstücke der amici. Die Solisten des Abends sind Anne Wefelnberg, Karin Schulte und Birgit Welsing (Sopran) sowie Ton Tegelaer (Bass). Die Werke bieten ein breites Spektrum an musikalischen Idiomen, Ausdrucksmitteln und Instrumentierungen. Von Monteverdi (aus der Marienvesper: Magnificat und Laetatus sum) über Buxtehude (Membra Jesu Nostri) und Händel (Dixit Dominus) bis hin zu Haydn (Symphonie Nr. 39 in g-moll) zeichnet das Programm den Übergang von Modalität zu Tonalität, von Pietät zu Sturm und Drang und von Polyphonie zu symphonischer Harmonie nach. Den Rahmen des Konzerts bildet die gregorianische Antiphon Da pacem domine, die sowohl zu Beginn als auch am Ende des Programms erklingt.
Gemäß des Leitgedankens, dass Freundschaft nicht käuflich sein darf, ist der Eintritt frei. Spenden sind jedoch willkommen, um die nicht unerheblichen Kosten der Veranstaltung zu decken und die Ziele des Klevischen Vereins zu unterstützen.
