Die Veranstaltung entfällt (Coronavirus)! – Vortragsreihe: “Aus heiterem Himmel?” Der Krieg am Niederrhein im historischen Kontext.

 … aufgrund der Verbreitung des Coronavirus hat das Präsidium in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und verschiedenen Vertretern und Experten der Hochschule Rhein-Waal folgende Maßnahmen beschlossen (Stand: 11. März 2020):

Extracurriculare Veranstaltungen  mit einer zu erwartenden Teilnehmerzahl ab 50 Personen  dürfen nicht  stattfinden  

Diese Regelung gilt für Veranstaltungen, die bis einschließlich 17. April 2020 terminiert sind

Leider müssen wir daher Ihre Veranstaltung absagen.


Eine Vortragsreihe im Rahmen des Gedenkens “75 Jahre Endphase des Zweiten Weltkriegs”

 

Thema: Materielle Spuren des letzten Kriegsjahres in der Landschaft am unteren Niederrhein

Nach der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 in der Normandie und den nachfolgenden schweren Kämpfen erreichten die britisch – kanadischen und amerikanischen Streitkräfte Anfang September 44 die Reichsgrenze. Der britische Befehlshaber setzte seinen Plan durch, die Rheinbrücken bei Arnheim und Nimwegen zu erobern, um über die rechte Rheinseite in das Reichs- und Ruhrgebiet vorzustoßen. Damit wurde der Niederrhein zum Hauptkampfgebiet mit unabsehbaren Folgen für die Menschen und Städte. Nach der Operation Market Garden bauten am Niederrhein deutsche Truppen mehrere tief gestaffelte Verteidigungslinien. Dazu gehörte der Reichswald, das Stadtgebiet von Kleve, Uedem und der Hochwald.
Noch heute finden sich in den Waldgebieten zwischen der niederländischen Grenze und dem Rhein bei Wesel zahlreiche dieser Feldstellungen und Reste des Westwalles. In dem Vortrag werden die historischen Ereignisse beschrieben und mit den in der Landschaft vorhandenen kriegsgeschichtlichen Zeugnissen in Zusammenhang gestellt.

Veranstaltungsort: Hochschule Rhein-Waal, Campus Kleve, Hörsaal 1 (01 EG 005) 
Datum: 
Freitag, 20. März 2020
Beginn: 18 Uhr
Eintritt: frei
Referent: Wolfgang Wegener MA (Köln)
Studierte Geschichte, Geografie und Politikwissenschaft und war viele Jahre wissenschaftlicher Referent beim LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland. Beschäftigt sich seit einigen Jahren stark mit archäologischen und landschaftlichen Relikte der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts.

Den Folder zur Veranstaltungsreihe können Sie downloaden.