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© Rainer Hoymann, 08.06.2008

Klever Wochenblatt vom 31. Dezember 2008

Johanna Sebus ist immer noch Kleves populärste Frau

2009 wird an den 200. Todestag erinnert / Ausstellung im Haus Koekkoek

Kleve. Am 13. Januar 1809 verlor Johanna Sebus ihr Leben, als sie während einer der größten Hochwasserkatastrophen im Klever Land versuchte, ihre eigene Mutter und eine Frau mit zwei Kindern aus den den Fluten zu retten.

Museumsdirektor Guido de Werd: „Ihre Selbstlosigkeit und ihr Heldenmut zogen zu ihrer Zeit große Bewunderung auf sich und galten bis heute als beispielhaft. Seit 1811 erinnert am Altrhein-Deich in Wardhausen ein Gedenkstein an Johanna Sebus. Zahlreiche bedeutende Künstler haben sich mit ihrem Schicksal auseinandergesetzt. Weltberühmt geworden ist die Ballade, mit der Johann Wolfgang von Goethe sie schon wenige Wochen nach ihrem Tode würdigte".

Das B.C. Koekkoek-Haus widmet Johanna Sebus vom 11. Januar bis 7. Juni 2009 zu ihrem 200. Todestag eine Ausstellung, die rund 80 Exponate umfasst: historische Urkunden und wertvolle Dokumente ebenso wie bildliche Darstellungen aus zwei Jahrhunderten. Ausgerichtet wird die Ausstellung in Kooperation mit dem Klevischen Verein. Die Ausstellung soll im Sommer dann noch einmal im Rinderner Museum gezeigt werden . Der Klevische Verein, plant ebenfalls Veranstaltungen über Johanna Sebus. Eine Vortragsreihe will etwa die VHS Kleve anbieten. Auch eine geführte Fahrradtour ist im Jubiläumsjahr geplant. Eine Festveranstaltung ist am 28. Mai in der Klever Stadthalle geplant, wenn die Johanna-Sebus-Medaille verliehen wird.

Wer wird ausgezeichnet ?

Johanna-Sebus-Medaillie wird 2009 wieder verliehen.

Kleve. Die Heimatvereine „Zur Spoy", Arenacum Rindern und der Klevische Verein werden am 28. Mai 2009 in einem Festakt in der Stadthalle wieder die Johanna-Sebus-Medaille verleihen. Wer geehrt werden soll, ist noch nicht bekannt. Es handelt sich um die sechste Verleihung seit dem Jahr 1984. Die drei Heimatvereine hatten die von Dieter von Levetzow gestaltete Medaille zum 175. Todestag von Johanna Sebus gestiftet.

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Eine zeitgenössische Darstellung von Johanna Sebus, entnommen aus „Rund aus dem Schwanenturm", Heft 4, April 1984