Sektion Schwanenburg ...

Pressemitteilung, 15. Juli 2007

Die dunkle Jahreszeit kann kommen: die Schwanenburg-Beleuchtung wird verlängert!

Aber, wer ist zuständig?

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Schwanenburg, 1955

Foto: Fritz Getlinger.

Das Wahrzeichen Kleves ist die Schwanenburg! Es gibt die historischen Gärten, zwei herausragende Museen, eine reizvolle Topografie ... , doch von weitem sieht der Auswärtige als ersten Hinweis auf die vor ihm liegende Stadt die „Burg auf dem Berge“.

Besonders markant ist der Anblick bei einer Anreise am Abend: Hell erleuchtet ist das Gebäude auf dem Burgberg zu erkennen. Wetten, dass manch ein Besucher nur von diesem Anblick zu einem Stadtbummel angezogen wurde!

Doch wer sorgt dafür, dass die markante Sehenswürdigkeit im Lichterglanz tagtäglich erstrahlt? Die Stadt! Falsch! Das Rätsel sei an dieser Stelle aufgeklärt: Es ist der Klevische Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e. V., oder einfach der „Klevische Verein“. Der Klevische Verein bündelte nach dem Zweiten Weltkrieg die Kräfte der Bürgerschaft zum Wiederaufbau des Schwanenturms in der „Bauhütte Schwanenburg“. Der 1. Oktober 1950, der Tag des Richtfestes des Turmes, wurde für die Bewohner des Klever Landes zum Jahrhundertereignis. Bis heute ist der Klevische Verein Mieter des Schwanenturms, zu einem symbolischen Mietpreis von unverändert ca. 2 EUR pro Jahr.

In der Adventszeit 1952 konnte der Schwanenturm erstmals wieder mit Scheinwerfern angestrahlt werden und 1955 gelang dem Verein die vor allem durch Spenden finanzierte Installierung einer festen Beleuchtungsanlage (Gesamtkosten: 10.508,04 DM). 1965 wurde die Turmbeleuchtung durch Lichtfluter verstärkt, die das obere Drittel der Turmspitze an den vier Seiten beleuchteten und so aus größerer Entfernung die Konturen besser hervorhoben. 1983 war die Lichtanlage so demoliert – 8 der ursprünglich 20 Leuchten waren zerstört, mutwillig beschädigt oder gestohlen worden - ,dass eine neue 10.000 DM teure Anlage installiert werden musste, die zu 80% von der Stadt und zu 20% vom Klevischen Verein finanziert wurde. 1998 war wieder eine neue Anlage notwendig, die maßgeblich von der Klever Bürgerschaft finanziert wurde.

Damit die „dunkle Jahreszeit“ etwas heller wird, verlängert der Klevische Verein die Anstrahlung der Schwanenburg ab Mitte September täglich um eine Stunde. Mit Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht ist die Burg nunmehr täglich hell erleuchtet.

Ein Mitgliedschaft für einen Jahresbeitrag von 20 EUR hilft, dass auch zukünftig das „Licht in Kleve nicht ausgeht“. Internet: www.klevischer-verein.de