Johanna - Sebus - Medaille...

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Presseartikel Marlene Linke mit 82 Jahren in Kleve gestorben.

Diese Frau wird in Erinnerung bleiben. Weil sie einen gehörigen Anteil an der Gründung des Palliativnetzwerks linker Niederrhein hatte, weil sie mit ihrem Verein "Gemeinsam statt einsam" dafür sorgte, dass schwerstkranke Menschen immer häufiger ihre letzte Lebenszeit zuhause statt in einer Klinik verbringen konnten. Auch ihr unkonventionelles Äußeres wird niemand, der sie kannte, vergessen: Marlene Linke trug ihr Haar auch in reifen Jahren stets zu zwei langen Zöpfen geflochten. Nun ist die Kleverin 82-jährig nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. (RP vom 17. August 2016)

Bitte beachten Sie die Richtigstellung: In [dem] Presseartikel zum Tod von Frau Marlene Linke [wird] fälschlicherweise berichtet, die Stadt Kleve habe ihr die Johanna-Sebus-Medaille verliehen. Richtig ist, dass der Heimatverein " Zur Spoy" e.V. Brienen-Wardhausen, der Heimatverein  "Arenacum" Rindern e.V und der Klevische Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e.V die Stifter der Medaille sind.

Von Siegen bis Kleve

Die wahre Geschichte der "Monuments Men"

Im September 2013 wurde Heinz Scholten von einem freien Journalisten auf die Verleihung der Johanna - Sebus - Medaille an Ronald Balfour im Jahre 1985 angesprochen. Der Journalist hat anläßlich des Clooney-Film "Monuments Men" einen Bericht aus "Klever Sicht" produziert.

Am 4. Februar 2014 wurde im WDR 3-Fernsehen in der Sendung WestArt im engen Zusammenhang mit der vorgesehenen Vorstellung durch George Clooney am Wochende in Berlin der Film "Von Siegen bis Kleve. Die wahre Geschichte der "Monuments men"" gezeigt, der die Thematik von der monumentalen Ebene des Hollywood-Films auf die Orte des Geschehens herunterbricht, hier Siegen, Goch und Kleve.

Aufzeichnung des Filmbeitrags (mp4-Datei, 68,4 MB)

Presseartikel Sturmfluten drohen vielerorts. Im Rahmen des Festaktes zum 200. Todestag von Johanna Sebus überreichte Bürgermeister Theo Brauer die Johanna-Sebus-Medaille an Marlene Linke. Obendrein gab es die „Weltneuheit": die Johanna-Sebus-Rose. (RP vom 30.05.2009)

Impressionen vom Festakt anlässlich des 200. Todestages von Johanna Sebus und Verleihung der Johanna-Sebus-Medaille in der Stadthalle Kleve am 29.05.2009

Presseartikel: Medaille für Menschenwürde. Marlene Linke (74) bekommt im Rahmen des Festaktes zum 200. Todestag von Johanna Sebus die Johanna-Sebus-Medaille verliehen. Auf eine Laudatio verzichtet die Journalistin, für sie ist die Botschaft zentral. (RP vom 26. Mai 2009)

Presseartikel: In großer Not geholfen. Johanna - Sebus - Medaille 2009 geht an die Kleverin Marlene Linke / Verdienste um die Hospitzarbeit erworben. (NRZ vom 26. Mai 2009)

Presseartikel: Ihr Mut machte sie unsterblich. Das B.C. Koekkoek-Haus und Klever Vereine stellen zum 200. Todestag von Johanna Sebus eine Ausstellung und ein umfangreiches Programm vor. Festakt am 28. Mai. (NRZ vom 9. Januar 2009) (pdf-Datei, 66 kb)

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NRZ vom 10. Januar 2009, Foto: Heinz Holzbach

Eine heroische Darstellung von Johanna Sebus (Friedrich Götting, 1887). Vorn links nach rechts: Valentina Vlasic, Roland Verheyen, Rudi van Zoggel, Alwine Strohmenger-Pickmann. 

RP vom 10.01.2009; Foto: Gottfried Evers

Presseartikel: Ein Orden für Marlene Linke. Klever Heimatvereine und Bürgermeister Brauer würdigen ihren Einsatz für Menschen in der letzten Lebensphase. (RP vom 8. Januar 2009)

Pressemitteilung vom 7. Januar 2009:  Johanna-Sebus-Medaille im Jubiläumsjahr geht an Frau Marlene Linke.

Presseartikel: Johanna Sebus ist immer noch Kleves populärste Frau. Wer wird ausgezeichnet ? Johanna-Sebus-Medaillie wird 2009 wieder verliehen. ( Klever Wochenblatt vom 31. Dezember 2008)

Presseartikel: Engagierte Ärztin geehrt. Dr. Elke Kleuren - Schryvers, die sich Jahren unermüdlich mit ihrem Verein "Aktion pro Humanität" für das westafrikanische Land Benin einsetzt, wurde gestern Abend mit der Johanna - Sebus - Medaille ausgezeichnet. (RP vom 26. August 2006)

Presseartikel: "EHRUNG. Nach dem Jahr 1997 wird wieder eine Johanna-Sebus-Medaille verliehen. Sie geht an Dr. Elke Kleuren-Schryvers." (NRZ vom 22. August 2006)

Programm des Festakts anlässlich der Verleihung der "Johanna-Sebus-Medaille" an Frau Dr. Elke Kleuren-Schryvers am 25. August 2006.

Presseartikel: „Mut in Afrika bewiesen. Erstmals seit 1997 wird wieder die "Johanna-Sebus-Medaille" verliehen. Ein Gremium aus drei Heimatvereinen und Bürgermeister Theo Brauer hat die Ärztin Dr. Elke Kleuren-Schryvers als Preisträgerin auserkoren." (RP vom 8. April 2006)

Presseartikel: „Sebus-Medaille für Elke Kleuren-Schryvers. Ärztin wird für Afrika-Engagement ausgezeichnet" (Klever Wochenblatt vom 9. April 2006)

Die Johanna - Sebus - Medaille

Aus Anlass der 175. Wiederkehr des Todestages von Johanna Sebus aus Brienen am 13. Januar 1809 haben

der Heimatverein „Zur Spoy“ e.V. Brienen-Wardhausen,

der Heimatverein „Arenacum“ Rindern e.V.,

der Klevische Heimat- und Verkehrsverein e.V.

beschlossen, die Johanna Sebus-Medaille zu stiften und in unregelmäßigen Zeitabständen zu verleihen. Die Medaille kann – auch posthum –  als Würdigung uneigennütziger Hilfeleistung in Notsituationen verliehen werden.

Die Wahl der zu ehrenden Person oder Institution trifft ein Gremium aus Mitgliedern der drei Vereine und dem Bürgermeister der Stadt Kleve. Die Wahl muss einstimmig erfolgen.

Die Medaille wurde 1984 von dem Kranenburger Bildhauer Dieter von Levetzow entworfen und trägt die Aufschrift „ Für Hilfe in der Not“.

Sie wird im Rahmen einer Feierstunde im Sinne der drei Stiftervereine durch den Bürgermeister der Stadt Kleve überreicht. (Satzung aus 1984 ersetzt durch die Richtlinien vom 01.12.2016)

Bisher wurden ausgezeichnet:

1984: Die „Schweizer Spende“ für die Hilfe in der Notzeit nach dem Krieg.

 

1985: Der britische Kunstschutzoffizier Ronald Balfour (passwortgeschützter Bereich für Mitglieder) für die Rettung von Kunstschätzen und Archivalien während der Kampfhandlungen 1945.

 

Einen Filmbeitrag u. a. von der Verleihungszeremonie können Sie herunterladen (avi-Datei, 105 MB). Der Autor des Films ist Franz Hermsen aus Kleve. Das Datum der Veranstaltung war der 14. September 1985.

 

Zur Johanna - Sebus - Medaille 1985 - Aus der Versöhnung

Begrüßungsrede von Heinz Scholten anläßlich der Verleihung

Ansprache von Drs. Guido de Werd

 

1989: Wilhelm Frede für seinen Einsatz für jüdische Mitbürger (Wilhelm Frede: ein Klever Märtyrer der Naziherrschaft)

 

1997: Helfer des Oderhochwassers aus dem Kreis Kleve von Bundeswehr, Freiwilliger  Feuerwehr und THW.

 

2006: Für ihr außergewöhnliches Engagement im Rahmen der „Aktion pro Humanität insbesondere in Benin/Westafrika erhält die in Kellen gebürtige Ärztin Dr. Elke Kleuren-Schryvers am Freitag, den 25. August 2006 um 17:00 Uhr in der Stadthalle Kleve. die nächste Medaille.

Ein Exemplar der Johanna Sebus-Medaille ist als Leihgabe im Rhein-Deich-Museum in Bislich ausgestellt.

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