Der Verein

Sektion Geschichte
Sektion Kultur
Sektion Schwanenburg

Sektion Geschichte

Ansprechpartner: Bert Thissen, Stadtarchiv Kleve

Die Sektion Geschichte des Klevischen Vereins für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e.V. widmet sich der Geschichte der Stadt Kleve und ihrer Umgebung. Die historische Stadt mit der Burg und dem Schwanenturm steht im Zentrum des Interesses, aber je nach Thema finden auch die Ortsteile, die erst seit der Kommunalreform im Jahre 1969 zur Stadt gehören und sogar das sonstigen Klever Land Berücksichtigung.

Zur Planung der verschiedenen Aktivitäten gibt es eine Koordinierungsgruppe, die sich im Prinzip einmal im Monat trifft. Es lassen sich diverse Tätigkeitsfelder unterscheiden:

Die Herausgabe von Veröffentlichungen zur klevischen Geschichte. Hierbei handelt es sich um Ausgaben in Buchform. Nachdem der Verein in den vergangenen Jahren bereits ein Sammelband zur Geschichte der Schwanenburg (Burg auf dem Berge, Kleve 2000), den Band Clivo-polis und eine Sammlung von Kurzbiographien bedeutender Persönlichkeiten der Klever Geschichte heraus gebracht hat, wird z. Zt. an einer kurzweiligen Chronik der Stadt Kleve gearbeitet. Das Buch “Stadtgeschichte” soll im Herbst 2018 im Buchhandel erhältlich sein.

Die Veranstaltung von Vorträgen, wie z. B. ein Vortrag von Dr. Margret Lemberg über Otto den Schütz und verschiedene Vorträge zur Vorbereitung der Exkursionen, die in letzter Zeit stattgefunden haben. Unser Angebot wird unter der Rubrik “Events” aufgeführt.

Die Organisation von Exkursionen mit einem historischen Thema. Besucht wurden u. a. die Städte Siegen, Den Haag, sowie Nimwegen und mehrfach war der Verein bereits zu Gast in der Bundeskunsthalle in Bonn.

Die Präsentation von historischen Informationen auf der Webseite des Vereins im Internet. Zu sehen ist u. a. bereits eine eigens für das Internet angefertigte Präsentation über die Spuren des Statthalters Johann Moritz von Nassau-Siegen in Kleve und Umgebung. Außerdem ist ein Teil des Inhaltes der Vereinszeitschrift “Rund um den Schwanenturm” im Internet abrufbar. Seit 2009 erscheinen in unregelmäßigen Abständen “Beiträge zur klevischen Geschichte”. Auch diese stellen wir unseren Mitgliedern zum Abruf im Internet zur Verfügung.

Die Erfassung und Wahrung von Denkmälern im Rahmen des Arbeitskreises “Denkmal”.

Ungewöhnliches, wie z. B. ein reich bebilderter Bericht über eine Modeleisenbahn-Landschaft der Klever Unterstadt um das Jahr 1960.

Sektion Kultur

Ansprechpartnerin: Alwine Strohmenger-Pickmann

Die Schwanenburg zu Kleve (siehe auch “Preussen”), um die sich die Sage von Lohengrin rankt, war insbesondere zur Zeit des Prinzen Johann Moritz von Nassau-Siegen, der 1647 von Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten, zum Statthalter von Kleve berufen wurde, eine Stätte der Kunst und Kultur. Diese Tradition hat der Klevische Verein wieder aufgenommen. In den letzten Jahren wurde die Schwanenburg über ihre Bestimmung als Gerichtssitz hinaus auf Initiative bzw. mit Unterstützung des Klevischen Vereins durch Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Führungen zu einem geschichtlichen, kulturellen und künstlerischen Mittelpunkt des Klever Landes:

In dem staufischen Gewölberaum, restauriert von den Freunden der Schwanenburg e.V., in dem sich das so genannte Doppelsitzerklo befindet – datiert aus der Zeit um 1100 – hat sich die Dichter-Lesungsreihe „Poesie in der Schwanenburg“ etabliert. Am 2. Sonntag eines jeden Monats finden in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr literarische Lesungen zu bestimmten Themen, Ereignissen und Anlässen statt.

Der Spiegelturmsaal mit den Portraits der Klever Herzöge ist dank der Bereitschaft des jeweiligen Hausherrn, des Präsidenten des Landgerichts, für die Durchführung von Vorträgen, Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen geöffnet.

Der Schwanenturm, der über 2 Etagen das Geologische Museum beherbergt, richtet in der 3. Etage, im so genannten Kaminzimmer – umgeben von einem Wehrgang – einen neuen Vortragsraum ein. Hier sollen in regelmäßigen Abständen Persönlichkeiten, die auf der Schwanenburg gelebt und gewirkt haben und deren Portraits in der 4. Etage ihren Platz haben, vorgestellt werden. Dort steht – gerade fachgerecht restauriert – das Modell der Schwanenburg und des Burgbergs, das nach dem Wiederaufbau des Schwanenturms in den 1950er Jahren auf Initiative von Dr. Heinz Will für die Bauhütte Schwanenburg gefertigt wurde, und zwar von Schülern der Bezirksfachklassen für Bauzeichner der Berufsschule unter der Leitung ihres Lehrers Egon Schönberner aus Kleve. Als Vorlage für die Burg diente damals der van Biesen-Stich von 1653 (siehe auch Clivo-Polis), der Turm entstand allerdings in der neuen Form nach dem Wiederaufbau von 1950.

Die 5. Etage schließlich, die aus ca. 60 m Höhe einen weiten Blick über das Umland eröffnet, ist der Ort der Kunst. Hier befindet sich die „Galerie Kunst im Turm“, die vor allem jungen Künstlern ein Forum zur Präsentation ihrer Kunst bietet. Aber auch etablierte Künstler lassen sich von der Einmaligkeit der Galerie anziehen.

Die unvergleichliche Atmosphäre im Innenhof der Schwanenburg nutzt der Klevische Verein für Open-Air-Veranstaltungen der besonderen Art: Konzerte, Liederabende, Theater-Aufführungen, Feste üben auf die Zuschauer und Zuhörer eine unvergessliche Faszination aus.

Der Klevische Klaviersommer wurde 1988 gemeinsam mit dem aus Polen stammenden Pianisten Boguslaw Jan Strobel begründet. Die Open-Air-Veranstaltung im Forstgarten ist seit der ersten Konzertreihe 1989 ein Highlight und fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kleve.

Sektion Schwanenburg

Ansprechpartnerin: Wiltrud Schnütgen

Die Schwanenburg ist das Wahrzeichen der Stadt Kleve. Sie wurde vermutlich im 11. Jahrhundert durch die Grafen und späteren Herzöge von Kleve auf einem spornartigen Ausläufer des Niederrheinischen Höhenzuges erbaut und ist somit eine der wenigen Höhenburgen am Niederrhein. Den Namen erhielt sie wegen ihrer Wetterfahne in Gestalt eines großen Schwanes, dessen Flügel die Helmzier des herzoglichen Wappens waren. Die Anlage wurde auch “het slot von Cleef” genannt, und auch wenn es der Name nahelegt, handelt es sich bei der Schwanenburg nicht um eine Burganlage, sondern um ein durch Umbauten einer Burg im 17. Jahrhundert entstandenes Schloss im Stil des Barocks.

Öffungszeiten des Schwanenturms:

1. April – 31. Oktober: täglich 11-17 Uhr
1. November – 31. März: samstags, sonntags und an Feiertagen* von 11-17 Uhr oder nach Vereinbarung

*Der Turm bleibt an Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an Silvester geschlossen; der 2. Weihnachtstag und Neujahr ist geöffnet.

Der Verein in Worten und Bildern

Erfahren Sie in unserem Film etwas mehr über den Klevischen Verein

Der Klevische Verein feierte am 1. Juli 2014 in der Stadthalle sein 150jähriges Bestehen. Dieser Film wurde von den Videomenschen im Auftrag des Vereins erstellt und in drei Abschnitten während der Jubiläumsveranstaltung dem Publikum präsentiert. Kurze Statements der Vertreter des “Klevischen” vermitteln ein Bild über das Vereinsleben. Der Film wurde vor ca. 350 Gästen erstmals präsentiert und sehr positiv aufgenommen.


Werbespot: Von Janusz Grünspek films anlässlich der Klavier Sommer Konzert Reihe im Forstgarten.


Kinospot: Zur Vortragsreihe des Klevischen Vereins im Rahmen des Gedenkens “75 Jahre Endphase des Zweiten Weltkrieg”.


Kinospot: Schwanenburg-Beleuchtung in Kleve (2018)


Unsere Ansprechpartner

Stand: 13.07.2018

Kontaktadressen zu unseren einzelnen Ansprechpartner finden Sie im passwortgeschützten Mitgliederbereich. Sie können uns andernfalls auch unter info[at]klevischer-verein.de eine Nachricht schreiben.

Vorsitzender: Rainer Hoymann
stv. Vorsitzende: Margo Bromont-Koken
stv. Vorsitzender: Reinhard Berens

Schatzmeisterin: Katrin Roeloffs
Schriftführer: Wiltrud Schnütgen
Beisitzerin: Helga Ullrich-Scheyda

Leiter “AK Geschichte (G)”: Alwine Strohmenger-Pickmann (D) / Bert Thissen (G)
Leiter “AK Denkmäler (D)”: Alwine Strohmenger-Pickmann (D) / Bert Thissen (G)
Leiter “Schwanenburg”: Heinz-Dieter Heinen
Leiter “AK Kermisdahl – Wetering”: Gerlinde Semrau-Lensing
Leiter “Klaviersommer”: Wolfgang Dahms / Prof. Boguslaw Strobel
Ansprechpartnerin “Matenaar – Archiv”: Wiltrud Schnütgen

Wiltrud Schnütgen, Hans Keyzers

Heinz-Dieter Heinen, Annegret Ambrosius, Brigitte Raadts, Annette Soomro, Gisela Terhorst

Bert Thissen, Rainer Hoymann, Wiltrud Schnütgen, Helga Ullrich-Scheyda

Bert Thissen, Wiltrud Schnütgen, Helga Ullrich-Scheyda, Alwine Strohmenger-Pickmann, Marlene Zedelius, Werner van Ackeren